Herzlich willkommen auf der Motorsportanlage

„Barnim-Ring“

50 Kilometer nordöstlich von Berlin, in der sanften Hügellandschaft Brandenburgs finden Besucher die Motorsportanlage des MC Barnim.

Der Barnimring ist eine kurvenreiche Rennstrecke, die in ihrer gängigsten Variante 0,83 km lang ist und durch verschiedene Streckenführungen durchaus länger und auch kürzer gestaltet werden kann. Eine Runde im Tourenwagen dauert ca. 25 Sek.

Öffnungszeiten:

Täglich 24 Stunden geöffnet, einfach bestellen und zu Hause ausrollen.

Die Anlage zeichnet der Grand-Prix-Charakter besonders aus. Zuschauer gelangen bis auf 10 m an die Strecke heran. Fast alle Teile der Strecke können eingesehen werden und so kann die Begeisterung von den Fahrern auf die Zuschauer überspringen.

Die Highlights der Motorsport-Saison


DMSB-Produktionswagen-Meisterschaft

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Driftevent „Berlin-Brandenburg-Gymkhana Night"

Für Teilnehmer und Interessierte:

 

Wir weisen darauf hin, dass es den Teilnehmern von Fahrsicherheitstrainings nur gestattet ist, die 360 Grad Gleitfläche zu befahren, wenn sie dazu aufgefordert werden und die Fläche bewässert ist. Es ist keine Gymkhana Trainingsfläche!

Im Außenbereich besteht die Anlage zum größtenteils aus „märkischem“ Sand, der sehr typisch für diese Region ist. Im Infield findet man vorwiegend eine obere Schicht Mutterboden und ein sehr dicke Schicht Lehm, welche eine aufwendige Entwässerung zur Folge hat.

Die Strecke selbst ist in den 50er Jahren erbaut worden. Erst nur als Oval für Tourenwagen und Motorradrennen, später 1971 kam das Infield dazu.

 

Auch heute noch wird alle 2 Jahre ein Ovalrennen hier ausgetragen, dieses wird aber unüblicher Weise rechtsherum gefahren. Zu diesem Ereignis treffen sich Motorsportler aus aller Welt um sich in Ihren über 500PS starken Boliden zu messen.

 

2005 Wurde die komplette Strecke saniert. Ein Überbleibsel aus früheren Tagen ist ein kurzes Stück Gerade vor der „Fan Kurve“, welches noch den originalen Belag aus 1952 hat.

Auch fast unverändert, blieb die Boxengasse, die auch als Zufahrt zur Motorsportanlage dient. Die Boxengasse bekam zur Sanierung eine der modernsten Ölabscheider Anlagen. Die Ablaufgitter im Boden diene nicht der Öl Entsorgung, bei Zuwiderhandlungen drohen empfindliche Geldstrafen.


Die einzelnen Fahrerplätze in der Boxengasse sind durchnummeriert und wie üblich bekommt das führende Team in der Meisterschaft die erste Box und die anderen Teams werden der Reihenfolge nach auf die verbleibenden Boxen aufgeteilt.

 

Die Boxen selber bestehen aus grobporigem Waschbeton, dieser ist sauber zu halten.

Ölverschmutzungen sind sofort zu beseitigen.

In der Boxengasse herrscht ein Tempolimit von 80 km/h welches überwacht wird.

 

Die Ausfahrt der Boxengasse hat eine „STOP“- Stelle die nur bei freier Strecke (Grün) überfahren werden darf. Außerdem wurde Sie mit einem besonders groben Asphalt ausgestattet um einen besseren Wasserabfluß zu gewährleisten.
Dieser Belag hat ein völlig anderen Grip als der Rest der Strecke!

 

Die weiße Linie an der Boxenausfahrt muss nur bei Rennen mit Boxenstopps beachtet werden und kann ansonsten Straffrei überfahren werden.


 

Auf der Startgeraden wurden die Startplätze durchnummeriert, da der Kurs rechtsherum gefahren wird, befindet sich der Startplatz 1 auf der rechten Fahrbahnseite. Die Fahrer starten in zweier Paarungen versetzt hintereinander. Die Abstände sind nach den FIA Regeln für Tourenwagen gewählt um Unfälle in der ersten Kurve zu vermeiden.


 

Fährt man aus der Boxengasse heraus, kommt man gerade zu auf die erste Kurve des Ovals.

Hier musste nach Beschädigung des Asphalts, durch ein ausgebranntes Fahrzeug, die Fahrbahn erneuert werden. Im Zuge dessen wurde die Fahrbahn abgesenkt und eine Steilkurve sowie ein Kiesbett angelegt.

Die Beschädigung am Ende der Steilkurve wird in der Winterpause repariert, bis dahin sind Pylonen aufgestellt.


Es wird darauf hingewiesen, dass durch „Ausflüge“ ins Kiesbett und durch ungünstig stehende Winde, immer wieder Sand auf die Strecke gelangt, so dass hier besondere Vorsicht geboten ist.

Die Kerbs dienen zur Orientierung der Fahrer und unterscheiden sich von Kurve zu Kurve.

Auf den schnellen Passagen sind große Kerbs mit einem hohen Aufbau zu finden, diese werden oft zum Anlehnen genutzt. Zum Teil sind auch Entwässerungsgitter integriert, die einen guten Grip der Kerbs bei Regen gewährleisten.




Die flacheren Kerbs können für eine bessere Linienwahl benutzt werden. Diese sind bei Regen aber extrem rutschig!

In der sogenannten „Fan Kurve“ kommt es regelmäßig zu Fahrbahnbemalungen, die nur geduldet sind. Fans haben sich zu keiner Zeit auf der Strecke zu befinden. Der Ausgang dieser Kurve hat einen besonders breiten Kerb, dem eine Reihe Pflastersteine vorausgeht. Jeder dieser Untergründe hat ein anderes Gripnivau. Gerade bei Regen ist hier Vorsicht geboten.




Je nach Streckenführung dürfen auch die Rasensteine für die Ideallinie genutzt werden, aber bitte nur diese, wer neben den Steinen auf der „grünen Wiese“ erwischt wird, hat selbst die Reparaturkosten zu tragen.

Weiterhin möchten wir euch noch darauf hinweisen, dass es durch das sogenannte Graining oder Körnen der Reifen, Gummiabrieb auf der Strecke liegt und es dadurch an den Fahrbahnrändern rutschig sein kann, wir reinigen die Strecke regelmäßig alle 3 Monate.

 


 

Zum Schluss wünschen wir allen unseren Gästen und Fahrern ein unfallfreies Rennerlebnis.